Hi, Ich heiße Beatrice Anouar
Nahrung spielt seit fast 20 Jahren eine große Rolle in meinem Leben. Sie ist in meiner Wahrnehmung weit mehr ist als das, was wir essen. Sie ist Erinnerung, Heilung, Verbindung – und oft der erste Ort, an dem wir wieder zu uns selbst finden.
2014 habe ich meine Neugier zum Beruf gemacht und begonnen die Küche und den Garten zu meinem Arbeitsplatz zu machen.
Kindheitserinnerungen
Meine kulinarische Reise begann schon in meiner Kindheit. Ich erinnere mich an die schönen Momente mit meiner Großmutter in der Küche – beim gemeinsamen Kochen von traditionellen Suppen, beim Rühren von Teigen und beim Backen von Obstkuchen, deren Duft das ganze Haus erfüllte.
Ich hatte einen kleinen Kinderofen: Während meine Großmutter gebacken hat, habe ich im Mini-Ofen für Kinder mitgebacken – stolz und voller Freude. Diese frühen Momente haben meine tiefe Liebe zum Kochen und zur Nahrung geprägt.
Essen & Emotionen
Doch meine Beziehung zu Essen war nicht immer nur leicht. Emotionales Essen spielte eine wichtige Rolle in meinem Leben, und so begann für mich ein Weg der bewussten Heilung. Dieser führte mich tief nach innen: über viele Reisen, Meditation, eine Yoga-Lehrer-Ausbildung und das Unterrichten von Yoga sowie Meditation hin zu einem immer feineren Verständnis des Nervensystems, von Stress, Regulation und der Verbindung zwischen Körper und Ernährung.
Ich habe gelernt und lerne stets, dass Essen nicht nur nährt, sondern auch beruhigen, regulieren und uns wieder ins Gleichgewicht bringen kann.
Levantinische Küche & vollwertige Gerichte
Parallel dazu hat mich die orientalische und levantinische Küche immer stärker inspiriert. Die Atmosphäre von Bazaren, das Spiel aus Gewürzen, Einfachheit und gleichzeitig intensiver Tiefe in Aromen – all das prägte meine Art zu kochen.
Heute verbinde ich das Wissen von yogischer, gut verdaulicher Küche mit der levantinischen. Die Elemente bewusster, nährender und vollmundig genussvoller Küche finden sich nun in meinen Kreationen wider.
Nahrung als Brücke zur Erdung
Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist es, Menschen wieder mit ihrer Nahrung zu verbinden. Ich ladeauf Wunsch meine Gäste ein, einen Moment innezuhalten – manchmal sogar durch kleine Meditationen – um wieder zu spüren, was Essen im Körper auslöst. Dankbarkeit gegenüber der Natur, dem Boden und den Menschen, die Lebensmittel entstehen lassen, kann uns direkt in den Moment zurück holen, unser Nervensystem beruhigen und unsere Verdauung positiv beeinflussen.
Essen wird so zu einer achtsamen, verkörperten Erfahrung und zu einem erdenden Ritual.
Garten & Natur
Neben der Küche ist die Natur meine größte Lehrerin. Ich liebe es zu gärtnern, Wildkräuter zu sammeln, Samen zu trocknen, Chutneys herzustellen und Blumen für Tees zu konservieren. Dieser Kreislauf aus Sammeln, Verarbeiten und Bewahren ist für mich Ausdruck von Verbindung – zur Erde, zu den Jahreszeiten und am Ende zu mir selbst.
All diese Erfahrungen fließen heute in meine Arbeit ein. Mein Fokus liegt auf einer Küche, die nicht nur nährt, sondern bewusst macht. Eine Küche, die entschleunigt, geniessen lässt, erdet und zurück in die eigene Körperwahrnehmung führt.
Meine Vision
Ich möchte meine Gäste kulinarisch verwöhnen und nebenbei gerne eine Ispriration geben, um Mahlzeiten wieder als ein Ritual für sich zu entdecken, Freude am Genuss und einfachen Zusammensein zu erfahren & sie als Weg zur Ruhe, Dankbarkeit & Rückverbindung zu erleben.









